Der teuerste Brief in dem Leben

Der ganze Papier und Behördenkram.
mariusz
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Der teuerste Brief in dem Leben

Beitrag von mariusz » Mo 11. Apr 2016, 17:36

Hallo Indianer,

ich habe ihn am Samstag mit dem Datenblatt für meine Indian aus dem Bj. 1946 empfangen.
Jetzt frage ich mich ob ich ohne Datenblatt meine Indian zulassen könnte?

Grüße

Mat
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Re: Der teuerste Brief in dem Leben

Beitrag von Mat » Di 12. Apr 2016, 21:37

Hallo,
gratuliere! Nächste Station vor Zulassung ist ja der TÜV für die Vollabnahme. Auf die Daten der 46er Chief müsste ein verständiger TÜV-Ingenieur im eigenen IT-System zugreifen können. Besser vorher fragen. Beim Club-Archiv bekommen IMC-Mitglieder Briefkopien für lau; damit müsste es auf jeden Fall klappen. Lege Wert darauf, dass Dir der TÜV ein Kennzeichen nach Anlage 4 (Kleinkraftrad) einträgt.
Gruß
Mat

mariusz
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Re: Der teuerste Brief in dem Leben

Beitrag von mariusz » Sa 16. Apr 2016, 12:51

mit dem tüv war nix heute, naja erst ein Termin vereinbaren!
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mariusz
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Re: Der teuerste Brief in dem Leben

Beitrag von mariusz » Mi 27. Apr 2016, 07:04

heute, TÜV Versuch Nummer 2, ich hoffe es klappst nun Vergaser macht mir Sorgen weil ab und zu Spriet raus kommt.

mariusz
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Re: Der teuerste Brief in dem Leben

Beitrag von mariusz » Mi 27. Apr 2016, 21:56

na ja, Begutachten mit dem Ergebnis: erhebliche Mängel erteilt:
- Rückspiegel fehlt,
- Rückstrahler fehlt,
- Fahrzeug-Ident-Nr. in dem vorliegenden Datenblatt (x1x) falsch - eingeschlagen FIN x4x
- Betriebsbremse - Handbremse: Hebelweg zu groß,
- Abblendlicht unzulässig (ohne Bauartgenehmigung) und Reflektor matt.
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Rafy
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Re: Der teuerste Brief in dem Leben

Beitrag von Rafy » Do 28. Apr 2016, 18:56

Hallo Mariusz,

da hast Du aber einen obergenauen Prüfer gehabt.

Rückspiegel: würde ich dranschrauben
Rückstrahler: ist bei dem Baujahr eigentlich nicht erforderlich, schadet aber nicht und kann ja schnell wieder abgeschraubt werden.
Fahrzeug-Ident-Nr.: Die falsche Fahrgestellnummer macht das Fahrzeug ja nicht unsicherer oder ungesetztlich
Betriebsbremse: Handbremse bei Chief braucht viel Spiel, da das Spiel mit wärmer werdender Bremse kleiner wird und Du dann Gefahr läufst, dass die Bremse fest geht. Kann man sich auf lange Diskussionen einstellen oder eben so einstellen dass der Prüfer zufrieden ist und später wieder so einstellen, dass man anständig fahren kann.
Scheinwerfer: passen vom Mini. Gibt es für kleines Geld bei Limora http://www.limora.com/de/englische-mark ... erfer.html als H4 oder Bilux. Die Variante ohne Standlicht nehmen.

Viel Erfolg beim nächsten Anlauf

Rafy

P.S. Manchmal hilft auch der Besuch einer anderen Prüfstelle. Mit einer 48 Chief in Iserlohn keine Chance gehabt "Die hat so einen gemeinen scharfen Klang, die kriegen Sie in Deutschland niemals zugelassen!" Nächsten Tag in Bottrop: "Die klingt ja schön!" 30 Minuten später hatte ich mein Gutachten und alles war okay.

mariusz
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Re: Der teuerste Brief in dem Leben

Beitrag von mariusz » Sa 30. Apr 2016, 11:22

Rafy, vielen Dank! alles schon bestellt, TÜV Termin vereinbart.

gruß m

mariusz
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Re: Der teuerste Brief in dem Leben

Beitrag von mariusz » Fr 20. Mai 2016, 19:48

TÜV nach Behebung der erhebliche Mangel habe ich bekommen und gleich erste 100 km gemach. Fahrgefühle unbeschreiblich!

Bobber
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Re: Der teuerste Brief in dem Leben

Beitrag von Bobber » Fr 20. Mai 2016, 21:09

Mein Glückwunsch zur bestandenen Untersuchung - endlich - mit den Prüfern ist es wie mit den Zulassungsstellen. Man hört immer wieder die unterschiedlichsten Meinungen, wobei ich aber sehr viel Glück mit unserer Zulassungsstelle habe.

Trotzdem viel Spass beim fahren.

Kay

emmhold
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Re: Der teuerste Brief in dem Leben

Beitrag von emmhold » Mo 23. Mai 2016, 11:16

Auch aus Berlin gute Fahrt!

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