Wie die Polaris zum User kommt.

Alles was mit den "neuen" Indians zu tun hat
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Red Handles
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Wie die Polaris zum User kommt.

Beitrag von Red Handles » Sa 28. Mär 2015, 08:45

Bild

Tach zusammen. Irgendwie treibts mich dazu noch mal was zum Thema Polaris zu schreiben.
Wer es nicht lesen mag, solls nicht tun.
Nach meinem ersten Artikel zum Thema bin ich lecker angezickt worden, hab mir am Telefon den Mund fusselig geredet und mir sind die Ohren abgekaut worden. Ich habe auch sehr viel Zuspruch bekommen.
Aha. Nerv getroffen.

Eigentlich ist die Diskussion um die neuen Gurken im Club obsolet, denn man lese sich einfach §4 der Satzung durch.

Mir wurden Argumente nahegebracht wie:
"Die neue Indian Chieftain® istdiebesseremaschinealsdie Harley Davidson XWGFUCKetc."
....für mich genau so wichtig wie ein Vergleich zwischen VW Golf und Audi A3.

"Die neue Indian Scout istdochtotalinnovativ." Nein, Wasserkühlung ist NICHT innovativ.
....wenn ich ein halbwegs innovatives Mopped kaufen wollte, dann Yamaha MT09 oder so....

Dieses ganze Gewäsch um eine neue Marke mit integriertem Spirit regt mich wahrscheinlich auch nur so unmäßig auf, weil ich jeden Tag im Job exakt mit dem Thema zu tun habe.
Marketing und Vertriebsförderung – Reklame eben.

Was macht also eine Marke aus und wodurch wird sie erfolgreich?

Parade-Beispiel aus einer ganz anderen Ecke
Apple: geiles Produkt, wahnsinnige Wirkung, Spirit, symphatischer Name, gläubige Anbeterschaft (Konsumenten), super Logo, eindeutige Positionierung am Markt und gegen die Wettbewerber, tolle Vertriebswege und unglaublicher Erfolg.
Schwer zu glauben, aber Apple gab es VOR dem iPod. Schon seit Anfang der 80er und einigermaßen professionell und vor allem innovativ seit 1984 mit der Apple Lisa. Der erste Computer mit grafischem Interface und Maus, obwohl Apple die Maus nicht erfunden hat. Das war Douglas Engelbart – der hat übrigens auch das Internet und Videokonferenzen 1968 vorgestellt. Die Maus hat er später nur an Apple verkauft. ("Da hat Schweinchen Schlau aber wieder aufgepasst" würde Doro sagen...) Warum erzähl ich das? Keine Bange – kommt.

Apple ist zu einer perfekten Marke geworden und das hat lange gedauert, eine Menge Enthusiasmus, Schweiß, Rückschläge und Erfahrungen gekostet - 34 Jahre lang seit 1981.

Respekt.

Wirklich erfolgreich aber erst seit Juni 2005, wegen der iPods.
Die Inbrunst der frühen, gläubigen Apple Macintosh-Gefolgschaft (mich eingeschlossen) hat sich dann auf die Novizen der iJünger übertragen - nahtlos.
(Wer allerdings mal neulich mit den Seppels im Appleshop gesprochen hat, glaubt sich einer neuen Spezies von Du-zenden IT-Nazis gegenüber zu stehen.)


Egal - Jetzt die NICHT vorhandene Parallele zur Firma Polaris und zur gekauften Marke Indian, bzw. wie es viel einfacher geht.

Polaris kann das was sie macht: Gute Technik bauen und gute Marken für eine bestimmte Klientel platzieren ....und dann die Bauchlandung namens Victory.

Da stimmt doch was nicht. Warum kann Victory dem Konkurrenten HD keine messbare Scheibe vom Marktanteil der früh ergrauten wilden Eisdielenfahrer wegnehmen?
Ein Heidengeld für Werbung, Advertorials (Fachartikel in Magazinen) wird ausgegeben und doch will keiner die Karren haben.
Mal nachdenken.... Woran kanns denn liegen? Was? Die Marke ist nicht sexy? Manno... Aber...

Also muß es auch anders gehen, denkt man sich:
Produkt haben wir, wir brauchen eine Hülle. Woher?
Der Selbstebedienungsladen ist offen.
Geile amerikanische Marken - so um die 300 – die von 1890 bis 1953 Pleite gegangen sind - da greift man sich eine.... GUT. Welche?

Thor - nä, kennt keiner. Excelsior - kann unsere Kundschaft nicht buchstabieren.
Flying Merkel - Oh Gott, die können wir nicht in Deutschland verkaufen. Pierce - ist schon durch Brosnan besetzt.

Super-X - fast gut.... Henderson.... langweilig - och nöö. usw.
Da war doch ...... Ja..... INDIAN.

Schön modisch - Indian Spirit. Passt. Harley-Indian-Wars? Herrrrrlich, besser gehts doch nicht.

Die haben auch erst 1953 Pleite gemacht. D.h. ein paar der Kunden könnten schon mal staunend vor einer echten gestanden haben.
Dann gabs da noch mehrere Erweckungs-Versuche und somit den perfekte Leitfaden, wie man es nicht macht. DAS ist unsere Marke.

Jetzt fängt das Marketing an. Wie baue ich aus einem Produkt und einem Namen etwas auf, für das sich Kunden so stark interessieren, dass Sie dafür ein Heidengeld ausgeben?
Eine Marke braucht:

Ein gutes Image.
Das hat Indian - es hängt Ihr der Mythos des verstorbenen Kämpfers an, der sich der Übermacht fremder Mächte beugen mußte. Der Übermacht erlegen, im Geiste.... (Ohgottogottogott, wo hast Du das schonmal gelesen? Schnauze Lueg)
Dass die Herren Auktionäre dieser Firma damals 1953 den Karren durch Ignoranz, Fehlentscheidungen und Mißmanagement einfach vor die Wand gefahren haben ist unwichtig - will keiner mehr wissen.

Einen tollen Namen & Logo
Name, Schriftzug und Logo mit Indianern sind das beste, was man kriegen kann. Outlaws, native Spirit, edelmütige Wilde, lebende Archetypen, Vintage, Oldtimer, Natur. Der Winnetou in uns allen lebt.
All das schwingt mit und wird gerne vom hinter Glasfassaden sitzenden Businesskasperle für sich vereinnahmt. Er hat ja sonst nix.

Eine gute Technik
Die haben sie. Ohne Neid. Die Technik stimmt. Warum auch nicht. ABER: Noch nicht einmal das Herz haben sie selbst entwickelt. Das Scout Triebwerk kommt von "swissauto" - also der Wenko AG aus Burgdorf in der Schweiz. Der Indianer belebt durch präzise, schweizer Graukittel. Echter Spirit.
Die können SOGAR WASSERKÜHLUNG.

Eine gute, breite Produktlinie
Jeder Topf braucht seinen Deckel und so gibt es für den angehenden Indian-User eine Menge Optionen, wie er sich das Geraffel verkaufen lassen kann:
Scout™, Chieftain® – übrigens ein "Bagger" (Was ist ein Bagger?), Chief® Classic und Chief® Vintage und Roadmaster™ Erst ® und ™ machens perfekt. In 2015 sogar das dunkle Pferd: Dark Horse®

Gutes Design
Hier scheiden sich die Geister - das ist geschmäcklerisch und gleich allem anderen Cruiser- und Softchopper-Kram. Nach normalen Consumer-Vorgaben ist es aber wohl gutes Design. Das hat Hyundai und VW auch.

Eine Positionierung am Markt
Das, was sonst entweder jahrelang durch zufriedene Kundschaft wächst oder teuer & aktiv gestaltet wird, ist hier einfach wie ein Mantel übergezogen worden.
Die Positionierung ist klar und sehr, sehr billig. Soft-Chopper Markt für Freizeitfahrer. Idealerweise auch gleich mit dem perfekten Feindbild: HD.
Warum heißt die Firma wohl Victory? Jetzt mal ganz scharf nachdenken.
Damit hats aber nicht geklappt.
Der Versuch der Positionierung findet sich vor allem auf der Homepage unter den Punkten: 'Unser Kulturerbe' und 'Historie' wieder (mir drehen sich grade beim Schreiben die Fußnägel hoch). Überall wird nach jeder Markennennung schön das ® eingesetzt (fördert den Lesefluss ungemein) Immer ist von Moto'r'cycles die Rede. So hieß die wirkliche Firma aber nicht. Irgendwann graben die auch noch einen Henderson Erben aus und löschen die Jahre zwischen 1953 und 2011 einfach.

Eine Zielgruppe
Hat sie, ohne diese auch nur ansatzweise aufbauen zu müssen. Alle, die mit HD unzufrieden sind und sich von anderen absetzen wollen, können nun Indian-User werden.
Individualisten halt. Alle sind anders....

Gute Vertriebswege
Wieder das gemachte Nest. HD Händler werden gedreht und bleiben eben freier HD Händler.
Die Logistik und Wege Ihrer anderen Marken wird genutzt und der Weg zum Konsumenten wird über bestehende Händlernetze gefunden.
Sie haben sogar den Klassenfeind umgedreht: Iwan Bikes vertreibt Indian. Chapeau. 26 Händler in Deutschland - bald bestimmt auch bei amazon.

Ein Forum
Haben sie: http://www.indianmotorcycles.net DAS ist euer Forum liebe Polaris-User.

Eine Botschaft
Sollte sie haben, hat sie aber nicht.
Oder ist das vielleicht eine: "Entscheiden Sie sich für eine, ohne die sie nicht mehr leben können"
Ich weiß nicht.

Für einen Texter hat man bei Polaris wenig investiert, denn wenn eins der jeweils 3 Hauptargumente in der Produktbeschreibung im Web "AUSGEWOGEN" ist, hätte ich den Kerl sofort gefeuert. Bei der Text-Qualität gehört dann aber noch ein: " ....and more" dahinter.
Man stelle sich die Unterhaltung vor:
"Ich fahre eine Indian. Die ist AUSGEWOGEN." "Mensch Alter, geil - das will ich auch...."

Andere schöne Features der Karren: "POWER" oder "Fortschrittliches Styling" oder "Integriertes Styling" (WAS ist das?)
Mein absoluter Liebling ist aber: "UNVERKENNBARER STAURAUM"


Gutes Merchandising
Hier legen sie auch richtig mit los. Herren, Damen, Freizeit und Accessoires. Das hat man von HD gelernt - mit Merchandising-Artikeln mehr Kohle zu machen, als mit den Maschinen selber. Also wird nun wirklich auf alles das Logo gepappt.
Die Folgen haben unsere alteingesessenen, edlen und aufrichtigen Ölfüsse, Beutelschneider, Lederklopfer und Eisenbieger schon teilweise in Form von Unterlassungsklagen u.ä. an den Hals bekommen.
Jedesmal, wenn mir eins meiner vielen schönen alten Indian-Shirts in die Finger fällt, denk ich mir aktuell nur: "Nee." Und das bleibt dann einfach im Schrank. Schade. Sehr schade.

Mein Fazit: Polaris nutzt den bestehenden, passenden Markenmantel in jeder auch nur erdenklichen Form und packt das einzige, was sie selbst geschaffen oder beauftragt hat – gute, massengefertigte, geistlose Technik – einfach darunter.

Wohlgemerkt – damals war das Gras auch nicht grüner. Die originären Indian-Eigner und Produzenten wollten keinen Spirit bauen oder Oldtimer für uns.
Die wollten genau so Umsatz machen und Gewinn erwirtschaften wie jede andere Firma auch. Aber sie haben uns das erschaffen, was wir toll finden.

Den Spirit, unser Hobby und unsere Leidenschaft haben wir uns erschaffen und das dreht sich um alte Maschinen – diese in Gang zu halten, zu fahren und mit Leuten befreundet zu sein, die so oder ähnlich ticken.

Aktuell ist es der Wiederbelebungsversuch eines Motorrades in Form einer antiken, befransten Straßenkehrmaschine. (frei nach Jürgen Becker)

Neue Polaris sind keine Indians. Ergo nicht meine Welt.

Es bleibt dabei: Gas ist links.

Bis später - Peter
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Zuletzt geändert von Red Handles am So 29. Mär 2015, 19:40, insgesamt 1-mal geändert.
Gas ist links.

roadmaster50
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Re: Wie die Polaris zum User kommt.

Beitrag von roadmaster50 » Sa 28. Mär 2015, 19:47

Vielen Dank für den gutgeschriebenen Artikel. Ich kann dem allem nur zustimmen. Die "neuen Indian" sehen aus wie fahrende Fernsehsessel. Nicht meine Welt. Wird auch nie meine Welt sein.

Indian Motocycles 1901 - 1953 End of story !!

roadmaster50

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Re: Wie die Polaris zum User kommt.

Beitrag von Ennie » Sa 28. Mär 2015, 19:48

Red Handles hat geschrieben:
Eigentlich ist die Diskussion um die neuen Gurken im Club obsolet, denn man lese sich einfach §4 der Satzung durch.
Sollte man meinen. Leute aus der Clubführung, mit denen ich gesprochen habe, sind sich sicher, daß auch ohne Zugangsbeschränkung die Polaris mit dem Indianaufkleber im Club nicht überhand nehmen werden. Ich klopfe da 3mal auf Holz und hoffe daß sie Recht haben, schliesslich sind sie viel länger als ich im Club und kennen ihn damit besser.

Nur, zuletzt habe ich ein Bild von einem Treffen des MV Agusta Clubs gesehen, also der Club, der sich früher überwiegend um die Edelbikes (Oldtimer) gekümmert hat, die u.A. Agostini um die Rennstrecke geprügelt hat.
Auf dem Bild waren überwiegend neue MVs zu sehen, die nach der Markenwiederbelebung (war um die Jahrtausendwende) gebaut wurden !!!

Gruß Jens
1946 Indian Chief

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Ali
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Re: Wie die Polaris zum User kommt.

Beitrag von Ali » Sa 28. Mär 2015, 21:22

Ennie hat geschrieben: Nur, zuletzt habe ich ein Bild von einem Treffen des MV Agusta Clubs gesehen, also der Club, der sich früher überwiegend um die Edelbikes (Oldtimer) gekümmert hat, die u.A. Agostini um die Rennstrecke geprügelt hat.
Auf dem Bild waren überwiegend neue MVs zu sehen, die nach der Markenwiederbelebung (war um die Jahrtausendwende) gebaut wurden !!!

Gruß Jens
Hallo Jens,
an Hand eines Bildes würde ich nicht das gelebte in einem Club beurteilen wollen. Wenn der Oldtimerstammtisch Vierlanden an der Elbe ein Oldtimertreffen anleiert sind manchmal bis zu 10mal so viele neuere Motorräder mit auf dem Platz. Das bedeutet aber nicht das der Stammtisch sich jetzt auch um die neueren Maschinen kümmert.

In der Satzung ist der Zweck des Clubs definiert. Dies ist die Förderung des Erhaltes und der Pflege der historischen Produkte der Indian Motocycle Company, Springfield, Massachusetts, USA,vorrangig deren Motorradproduktion (1901 bis 1953).

In der Überschrift dieses Forums steht auch "Pow Wow über Indian Motocycles von 1901 bis 1953". Und trotzdem gibt es unter Sonstiges die Rubrik "Indian Motorcycle 1999plus". Man ist eben Weltoffen und möchte niemanden ausgrenzen nur weil er ein bisschen anders ist.

Ich persönlich habe kein Problem damit wenn neben den 5 BMW's (und manchmal auch meiner Yamaha) noch 4 Indians aus dem Hause Gilroy, Kings Mountain oder Polaris stehen. Ich fühle mich sozusagen nicht bedroht.

Diejenigen die am Lagerfeuer, den gelebten "Indian Spirit" nicht in sich aufnehmen werden beim nächsten Treffen eh nicht mehr erscheinen. Die anderen werden vielleicht Freunde und kaufen sich nach einer "old Indian" freien Zeit vielleicht eine 46'er Chief.

Grüsse
Thorsten

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Re: Wie die Polaris zum User kommt.

Beitrag von FLH75 » So 29. Mär 2015, 20:19

Ich muß gestehen, mich interessiert das Thema New Indian immer weniger. Das Polaris gute Marketing Leute hat und eine gute Strategie, ist offensichtlich. Es sei Ihnen gegönnt. Mir nehmen die nix weg. Was mich allerdings extrem stört, ist die Lizenzierung und damit das Rausdrängen der kleinen Produzenten von Ersatzteilen.

Inzwischen bin ich auch zu der Meinung gekommen, dass sich unser Club nur in geringem Mass ändern wird. Das habe ich mal anders gesehen. Die Neuen (werden) haben ihren eigenen Verein rund um die Händler analog zu den Hogies bei HD. Die Händler versuchen ihr Geld zu verdienen. Das ist heutzutage sicherlich schwer genug. Insofern für mich alles im grünen Bereich.
Ich denke die nächsten Treffen werden zeigen, ob wir "überfremdet" werden. ;-) Wenn dann mal mehr neue Indianer auf dem Platz sind, als Springfield Indians, dann denke ich nochmal neu nach.

Thomas

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Gerhard
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Re: Wie die Polaris zum User kommt.

Beitrag von Gerhard » Mo 30. Mär 2015, 23:02

Hi Indians, hi Peter,

du weißt, dass ich deine kompromisslose Einstellung zu den "new Indians" weitgehend teile und dass du im Club da bei weitem nicht alleine stehst. Damit spreche ich nicht gegen die Fahrer, sondern meine die Marketingmasche der Schneemobilproduzenten. Die Befürchtung, dass an den Lagerfeuern die traditionellen Indianfahrer von den Polarisfahrern überstimmt werden, habe ich deswegen keinesfalls, schon weil am Lagerfeuer der Fahrer und nicht das Moped zählt. Und die der Selbstverwirklichung außerhalb der HD-Szene verpflichteten Ich-weiß-nicht-warum-ich-Motorrad-fahre-ist-halt-cool-und-Indian-ist-noch-cooler-als-Harley-fahre-ja-auch-keinen-Benz-sondern-Jaguar-People werden unsere Treffen sowieso nicht trendy genug finden. Somit regelt sich das von alleine. (nichts gegen Jaguar)

Trotzdem, zuviel der Ehre für die nichtsnutzigen Epigonen. Lasst uns wieder über die Indians nach §4 sprechen und den ganzen aufgeblasenen Marketing- und Technikkram mit ein paar Bier beim nächsten Powwow am Lagerfeuer aus den Köpfen spülen.

Hugh, Gerhard

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Ennie
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Re: Wie die Polaris zum User kommt.

Beitrag von Ennie » So 17. Mai 2015, 18:46

Polaris-Indianer auf den Weg nach Malle? :

http://up.picr.de/21927574pq.jpg

(Die Bildrechte liegen nicht bei mir).
1946 Indian Chief

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Re: Wie die Polaris zum User kommt.

Beitrag von Ali » Mo 18. Mai 2015, 09:47

Ennie hat geschrieben:Die alten Hasen haben meine Befürchtungen etwas zerstreuen können 8-) .
Hallo Jens,
freut mich das Du am letzten Wochenende auf dem PowWow gute Lagerfeuergespräche hattest. Ich hatte leider keine Zeit :( .

Ich würde mich freuen wenn die negative Stimmungsmache hier aufhört. Wenn Du mal auf eine int. Treffen bist achte mal drauf wie viele dort auf eigener Achse angereist sind. Es kann halt nicht mehr nicht jeder so weite Strecken fahren. Sei es aus gesundheitlichen oder zeitlichen Gründen. Ob das Fahrzeug mit einen eignen Anhänger oder mit einer Spedition transportiert wird macht für mich keinen Unterschied. Eigentlich finde ich das sehr schön wenn ich mich auf den Treffen bei einigen Leuten unter das Vordach oder unter einem Pavillon setzen kann um mit diesen ein Gläschen Rotwein oder Flaschbier zu trinken.

Auf unserem nächsten Treffen werde ich zu 90% mit einem Auto erscheinen, ich hoffe das Du trotzdem ein Bier mit mir trinkst. Anbei noch ein spezielles Foto für Dich.

Grüsse
Thorsten
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Re: Wie die Polaris zum User kommt.

Beitrag von Ennie » Mo 18. Mai 2015, 18:08

Hallo Thorsten,

das Bildchen war gar nicht als negative Stimmungsmache gemeint. 8-)

Passte halt nur zu schön zu:" Wie die Polaris zum User kommt". (oder woanders hin).

Und zeigt mit US-Truck und riesigem Werbeindianer schön, wie mit immensen Geldaufwand die Neuindianwelt geschaffen wird.

Ich bin sowieso nicht der Meinung, daß man unbedingt auf Biegen und Brechen auf eigener Achse anreisen muß.

Danke fürs Photo.

Viele Grüsse
Jens
1946 Indian Chief

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