Bekanntmachung:
Weltweit bringt das Coronavirus das Alltagsleben zum Erliegen. Dies hat auch Einfluss auf die Planung unseres Clubtreffens und der dort stattfindenden Mitgliederversammlung. Bis spätestens, Mitte Mai wird über die Durchführung des Treffens entschieden. Wir werden euch an dieser Stelle und unseren Facebook Account darüber informieren. Wir hoffen, dass sich das Alltagsleben in naher Zukunft wieder normalisiert. Bleibt gesund.

"Hochzeit" von Motor und Rahmen

Wenn der Motor klappert, die Ölpumpe nicht pumpt und das Getriebe nicht schaltet.
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heidjerhäuptling285
Beiträge: 14
Registriert: So 15. Nov 2015, 19:50

"Hochzeit" von Motor und Rahmen

Beitrag von heidjerhäuptling285 »

Stichwort "magic marriage "-
Einige Fragen zum Einfädeln des Chief-Motors (=1937)in den Rahmen:
Von rechts aus oder links (in Fahrtrichtung schauend) ?
Mit oder ohne Getriebe ?
Mit oder ohne Vergaser ?
Mit 'bridge' (=Verbindung der Zylinder zum Rahmen (oben) oder ohne ?
Was gibt es noch zu beachten, außer Abkleben des Rahmens,etc.
Mit sommerlichen Grüßen aus dem Norden
-old indians never die !

roadmaster50
Beiträge: 24
Registriert: Di 1. Feb 2011, 16:35

Re: "Hochzeit" von Motor und Rahmen

Beitrag von roadmaster50 »

Ich hab den Motor von der rechten Seite her in den Rahmen gesetzt, mit dem Getriebe. Die Zylinderköpfe hatte ich demontiert, das verringert die Bauhöhe des Motors und erleichtert den Einbau. Den Rahmen kann man gut mit Luftpolsterfolie umwickeln, das schützt gut. Wenn Du jemanden hast der Dir hilft geht es noch einen Zacken besser, denn der Motor samt Getriebe wiegt ungefähr 80 kg. Mit oder ohne Vergaser spielt nicht so eine Rolle (meiner Meinung nach).

Grüsse: roadmaster50

P.s: wenn Du diesem Link folgst kommst Du zu einem alten schwarz/weiss Film der die Montage von 1950ern Chiefs zeigt. Nach 1:16 Minuten kannst Du sehen wie sie im Werk den Motor eingesetzt haben:

https://youtu.be/SKTtBhpBtUQ

scouty
Beiträge: 65
Registriert: Mo 23. Nov 2009, 15:45

Re: "Hochzeit" von Motor und Rahmen

Beitrag von scouty »

ideal ist es, wenn du einen kleinen Heber zentral im Rahmen unter dem Motorblock hast, auf den du den Motor setzen kannst und langsam absenkst, bis du den vorderen Bolzen einführen kannst.

Alternativ dazu oder auch zusätzlich hierzu wäre ein Kettenzug über der Hebelbühne oder eine ähnliche Hebevorrichtung hilfreich - das gibts aber nicht in jedem Haushalt.

Die Frage ob mit oder ohne Getriebe einzubauen ist finde ich fast bedenklich, da es sehr trickreich ablaufen müßte, wenn der gesamte Primärtrieb, Kupplung und Getriebe erst im Rahmen eingebaut werden sollten, ausserdem stützt sich die gesamte Einheit Motor/Getriebe auch hinten am Getrieb ab und der Motor kann gar nicht ohne das Getriebe fix montiert werden - das sollte man doch eigenlich sehen, wenn man selbst eine Indian zusammenbauen will?

Zu bedenken, gerade beim Einbau der oberen Brücke zwischen den Zylindern ist, dass diese auf keinen Fall verspannt eigebaut werden darf. Auch beim nachziehen der Zylinderfußmuttern und Deckelschrauben hab ich bei meiner Chief darauf geachtet, dass der Bügel nicht verspannt ist.

Den Vergaser würde ich bei der Montage dss Blocks in den Rahmen nicht vorher anbauen . Der Annsaugkrümmer kann ohne weiteres oben sein (ist ebenfalls auf der Werkbank besser zu montieren, und falls hier etwas nicht paßt kann dies mit ausgebautem Motor noch leichter gerichtet werden)

Gibt sicher noch einiges mehr zu beachten, das sollte dir aber besser die echten Profis sagen.

MfG,
scouty

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